Kantersieg gegen Kötz/Ichenhausen 2

Unsere Aufstiegsambitionen haben wir am Sonntag mit einem 8:0 Sieg gegen die zweite Mannschaft unserer Schachfreunde aus Kötz/Ichenhausen nachdrücklich unterstrichen.

Schon vor Beginn der Partien lagen wir mit 1:0 in Führung, da Ichenhausens Zweite Mannschaft wichtige Spieler an ihre Erste Mannschaft abgeben mussten und nur zu siebt antreten konnten.

Bei dieser Ankündung machten Josef und Peter lange Gesichter. Dass einer von beiden aussetzen muss, wenn die gegnerische Mannschaft nicht komplett ist, waren sie schon gewohn. Nicht so Ichenhausen: Gerhard Haugg und Jonathan Bechter äußerten den Wunsch am Brett 1 und 3 gegen Josef und Markus antreten zu wollen. Ein äußerst sportliches Verhalten der beiden. So starteten wir mit einem kampflosen Sieg für Helmut an Brett 4

Am schnellsten erhöhte  Manfred an Brett 7, der einen vergifteten Bauern zum Fraß anbot („Bauern fressen sie immer“) und daraufhin per Doppelangriff eine Figur gewann.

Rolf an Brett 6 dominierte schon aus der Eröffnung heraus die Partie. Als sein Gegenüber dem Druck nicht mehr standhalten konnte gewann Rolf Qualität und Bauer und wenige Züge später auch die Partie.

Ähnlich verlief der Kampf an Brett 8: Gerhard drückte stark auf die weiße Königsstellung, fand die Einschlagspunkte  und konnte auch diese Partie schnell zu seinen Gunsten beenden.

Etwas gedrückt kam Peter aus der Eröffnung, aber mit einem Abzugsangriff auf Dame und Mattfeld fand dann auch diese Partie ihr überraschend schnelles Ende.

Zwischenstand zur Mittagszeit 5:0

Ich will nicht behaupten, dass sich Josef anBrett 1 schwer tat. Aber seine Pläne wurden immer wieder von überraschenden Zügen von Gerhard Haugg vereitelt, der dabei munter auf Josefs Königsstellung losmarschierte. Letztendlich gaben im Endspiel die gravierenden Bauernschwächen (Isolani und Isolanidoppelbauer) von Gerhard den Ausschlag und Josef fuhr die Partie sicher nach Hause.

Den interessantesten Schlagabtausch des Tages lieferte sich Markus an Brett drei mit Jonathan Bechter. Dabei kam es immer wieder zu beachtenswerten Materiallumformungen: Erst Läufer und Springer gegen Turm und zwei Bauern, später noch Dame und Bauer gegen zwei Türme. Nur mit Turm und Leichtfiguren stellte Jonathan interessante Mattbilder aufs Brett. Aber mit aktivem Gegenspiel auf den entblösten schwarzen König gelang es Markus diese Drohungen zu parieren und in ein leicht gewonnenes Endspiel abzuwickeln. Spannend!

Bei der längsten Partie des Tages an Brett fünf spielte Eduard zwar sehr aktiv, Wolfgang Domes konnte dem Druck aber standhalten und dabei nach und nach fast alle Figuren abtauschen. Als die Partie schon fast nach remis aussah begann Eduard mit seinem Springer gegen den schlechten Läufer aufzutrumpfen und gewann dabei einen Bauern. Mit Freibauer und zentralisiertem König war dann auch diese Partie entschieden.

Unserem Ziel, dem Aufstieg in Schwabenliga II sind wir mit dem 8:0 nicht wesentlich näher gekommen. Wertingen, unser Konkurrent um den Aufstieg, schickte seinen Gegner Donauwörth mit einer 7:1 Klatsche nach Hause.

Wir führen zwar weiterhin souverän die Tabelle an, wie Ihr im Ligamanager des Schachbund Schwaben nachlesen könnt, aber es bleibt spannend (pli)

   
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